NCIS:LA en Allemagne

Le site « Monsters & Critics » nous fait partager un bel article qui retrace assez bien la carrière de Chris. La diffusion de NCIS:LA reprend du service sur la chaîne câblée SAT1 à partir du 11 août.

Toujours très humble, à la question « Papa, es-tu célèbre ? » Chris répond « Peut-être…« 

Chris O’Donnell – Vielleicht berühmt
Monsters & Critics – 21/07/11

Er war der ewige Sidekick, ein Wunderknabe zwar mit gestählten Muskeln, und doch nur Handlanger des eigentlichen Superhelden. Zweimal schlüpfte Chris O’Donnell in Maske, Cape und Waschbrettbauchkostüm, um als Robin an ‘Batmans’ Seite wirren Comicschurken wie Mr. Freeze, Riddler, Two-Face und Poison Ivy den Garaus zu machen. Es ist eine Rolle, über die der heute 41-Jährige nicht mehr gerne spricht. Hätte sie ihn doch fast die Karriere gekostet. Zum Glück pfeift O’Donnell auf die Glitzerwelt der Stars. Aus dem ‘Golden Boy’ der 90er-Jahre ist ein bodenständiger Familienvater geworden.

Der Rächer in ihm glimmt indes immer noch: Ab 11. August, 20.15 Uhr, kämpft er bei SAT.1 in der zweiten Hälfte der zweiten Staffel ‘Navy CIS: L.A.’ als Undercover-Agent gemeinsam mit Rapper LL Cool J nun immer donnerstags gegen etwas glaubhaftere Bösewichte.

Geerdet und ungekünstelt scheint Chris O’Donnell schon immer gewesen zu sein. Nie war er ein Exzentriker oder Playboy, der von Eroberung zu Eroberung stolzierte, keiner, dem sein früher Erfolg je zu Kopf gestiegen ist.

Stattdessen studierte der Schauspieler, der seinen Durchbruch mit zarten 22 Jahren an der Seite von Al Pacino in ‘Der Duft der Frauen’ (1992) feierte, nebenbei in Boston und machte pflichtbewusst seinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften. Dort lernte er auch seine jetzige Frau kennen, die er 1997 heiratete. Fünf Kinder hat das Paar mittlerweile. ‘Eine ganze Handvoll’, wie O’Donnell, selbst jüngster Spross einer Großfamilie, in jeder US-Talk- und Late-Night-Show, durch die er in letzter Zeit wieder häufiger tingelte, betonte. Der strahlende Daddy, umringt von seinen Kids – so präsentiert sich der 41-Jährige heute am liebsten.

Macht das Saubermannimage doch mehr her als das des gescheiterten Hollywoodstars, der sich nun wieder im TV rehabilitiert. Es passierte 1997: ‘Batman & Robin’ floppte – von Kritikern verlacht, von Fans geschmäht. Auch O’Donnells Karriere knickte ein. Er flüchtete sich ins Privatleben: ‘Ich war ausgebrannt, und meine Frau und ich erwarteten unser erstes Kind, ich brauchte die Auszeit’, sagte er rückblickend. Hollywood klopfte trotzdem noch einmal an: Chris O’Donnell könne eine Hauptrolle im geplanten Sci-fi-Spaß ‘Men in Black’ übernehmen. Doch er schlägt der Glitzerwelt die Tür vor der Nase zu. Fürs Erste.

1999 blitzte er kurz in der romantischen Komödie ‘Der Junggeselle’ auf und gab um die Jahrtausendwende im Bergsteigerthriller ‘Vertical Limit’ den sanftmütigen Actionhelden im Schneeanzug. Eine echte Charakterrolle war nicht dabei. 2004, im Kritikererfolg ‘Kinsey – Die Wahrheit über Sex’, bemühte sich O’Donnell wieder ernsthaft um ein Kino-Comeback. Es sollte ihm bis heute nicht so recht gelingen. Zuletzt agierte der bekennende Hundefreund im 3D-Kinderklamauk ‘Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr’ vorrangig mit sprechenden Haustieren.

Film oder Familie? Zwischen diesen beiden Polen dümpelte der fünffache Vater lange Zeit hin und her. Wirklich entschieden hat er sich nicht und wich stattdessen gewitzt aufs Fernsehen aus. Im Sitcom-Selbstläufer ‘Two and a half Men’ hatte er ein kurzes Intermezzo mit Charlie Sheen. Bei ‘Grey’s Anatomy’ ging der ansehnliche Schauspieler als ‘McHottie’ in die Krankenhausgeschichte ein. Seit 2009 stellt er sich als Undercover-Agent ‘G’ Callen im actionreichen Serien-Spin-Off ‘Navy CIS: L.A.’ einmal mehr auf die Seite des Gesetzes. Wieder ist er ein Rächer – nun allerdings maskenlos und ohne Cape. Nur die Muskeln rettete er in die neue Rolle herüber. Auch wenn er an der Seite von Rapper LL Cool J bisweilen etwas schmächtig aussehen mag, dieses Mal gab ihm der Erfolg Recht. In den USA soll im Herbst bereits die dritte Staffel der Krimiserie ausgestrahlt werden.

‘Es macht keinen Sinn, über Dinge nachzugrübeln, die man hätte tun können’, sagte ein sichtlich entspannter Chris O’Donnell, der nun auch privat in Los Angeles weilt, unlängst in einem Interview. Robin wirft längst nicht mehr seinen Schatten auf den Familienmann, der es seinen Kindern auch nicht übel nimmt, wenn sie sich an Halloween lieber als Batman verkleiden. Wäre er kein Star, er wäre der amerikanische Durchschnittsdad, der lieber im Garten grillt, als über Rote Teppiche zu schlurfen. ‘Daddy, bist du berühmt?’ – sollen ihn seine Kinder einmal gefragt haben. O’Donnell antwortete: ‘Vielleicht.’

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~ par (Admin) sur 25/07/2011.

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